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2. Methodische Vorprüfung

Verantwortlich: zentrale Bundesredaktion (Team Leistungszuschnitte)

Die methodische Vorprüfung ist ein wesentlicher Bestandteil des Redaktionsprozesses der zentralen Bundesredaktion und dient der Qualitätssicherung eingereichter Leistungszuschnitte. Ziel ist es, sicherzustellen, dass neue oder geänderte Leistungen den FIM-Vorgaben entsprechen und konsistent in den Leistungskatalog (LeiKa) integriert werden können.

Nachdem eine Bedarfsmeldung mit den erforderlichen Unterlagen eingegangen ist, prüfen die sog. Informationsmanager:innen des Teams Leistungszuschnitte zunächst die Art der Bedarfsmeldung. Dabei wird festgestellt, ob es sich um die Neuanlage, Änderung oder Löschung einer Leistung handelt, um bereits vorhandene Leistungen, mögliche Überschneidungen oder Doppelstrukturen zu identifizieren.

Grundlage der methodischen Vorprüfung ist die Analyse der zugrunde liegenden Handlungsgrundlagen. Entlang der FIM-Methodik wird geprüft, ob die Verwaltungsleistung fachlich begründet und korrekt von anderen Leistungen abgegrenzt ist (sog. Leistungsklärung).

Im Rahmen der Prüfung werden sämtliche Angaben der Bedarfsmeldung anhand der FIM-Standards und der Qualitätskriterien des Bausteins Leistungen bewertet. Dazu gehören unter anderem die korrekte Zuordnung von Leistungsgruppierungen, Leistungskennungen, Verrichtungen und ggf. Verrichtungsdetails, die Wahl der passenden Typisierung und einer aus Bürgersicht formulierten Leistungsbezeichnung II, die Vollständigkeit der Handlungsgrundlagen sowie die richtige Angabe von zuständigen Bundesressorts und vollziehenden Stellen.

Werden während der Vorprüfung Unstimmigkeiten oder offene Fragen festgestellt, erfolgt eine Abstimmung mit den Bedarfsmeldenden. Erst wenn alle methodischen Anforderungen erfüllt sind, wird der Vorgang zur fachlichen Freigabe an das zuständige Bundesressort weitergeleitet. Die methodische Vorprüfung stellt somit sicher, dass ausschließlich qualitätsgesicherte und methodisch konsistente Leistungszuschnitte in den weiteren Redaktionsprozess gelangen, um diesen möglichst effizient zu halten.