Glossar
Ableitungsmodifikation
In den Detailansichten des FIM-Baustein Datenfelder wird mit den zwei Einträgen Repräsentation und Struktur die Möglichkeit der Modifikation eines abgeleiteten Elements bzw. die Möglichkeit der Veränderungen an der Struktur von abgeleiteten Elementen beschrieben. (Quelle: XDatenfelder-Spezifikation 3.0.0)
Ansprechpunkt
Ansprechpunkte sind die Organisationseinheiten, die einen Antrag entgegen nehmen, diesen aber nicht bearbeiten und nicht den Verwaltungsakt erlassen; z. B. Servicecenter / Bürgerbüro.
Anwendungsgebiet
Im Kontext der Beschreibung eines Prozesses kann mit der verwaltungspolitischen Kodierung das Anwendungsgebiet des Prozesses beschrieben.
Handelt es sich um Prozesse der Bundeseigenverwaltung (Leistungstyp 1), darf die Verwaltungs- politische Kodierung nicht ausgefüllt werden. Die Angabe der Verwaltungspolitischen Kodierung bei Referenz- oder Lokalprozessen in länderspezifischen Systemen kann zusätzlich zum Prozessschlüssel und zur Versionsnummer als weite- res Schlüsselattribut verwendet werden. (Quelle: QS-Kriterien des Baustein Prozesse)
Baukasten
Strukturierte Sammlung von standardisierten FIM-Elementen (z. B. Datenfeldern, Leistungsmodulen oder Referenzaktivitätengruppen) aus denen Stamminformationen zusammengestellt werden können. Er dient der redaktionellen Standardisierung von Lokalinformationen. Die FIM-Elemente sind durch eindeutige Schlüsselnummern identifizierbar.
Baustein
FIM basiert auf drei Bausteinen: Prozesse, Leistungen, Datenfelder. Sie bilden das Fundament der FIM-Methodik.
Bausteinbetreiber
- Bereitstellung der technischen Infrastruktur für die FIM-Bausteine (u. a. zentrale FIM-Repositorys).
- Pflege der Kataloge und Baukästen.
- Ansprechpartner:in und fachliche Unterstützung für die FIM-Rollen und Organisationseinheiten im Redaktionsprozess
Bearbeitungsdauer
In der Beschreibung einer Leistung wird hier detailliert, wie lange die Bearbeitung des Antrags in der Regel in der Behörde dauert und ob es eine gesetzliche Bearbeitungsfrist gibt.
Bedarfsmelder:in
Rolle, die einen Erstellungs- oder Änderungsbedarf zu Stamminformationen meldet. Dies muss nicht zwingend eine FIM-Rolle sein (im OZG zum Beispiel Leistungsverantwortliche).
Bezeichnung
In der Detailansicht eines Dokumentsteckbriefs oder Datenschemas die Bezeichnung, welche für den Bürger/das Unternehmen auf Input-Formularen sichtbar ist. (Quelle: XDatenfelder-Spezifikation 3.0.0)
Bibliothek
Strukturierte Sammlung von Stamminformationen. Die Stamminformationen werden eindeutig durch Schlüsselnummern identifiziert. Bezüge zwischen den Stamminformationen werden durch den FIM-Ordnungsrahmen abgebildet und durch die Systematik der Schlüsselnummern nachvollziehbar.
BOB - Baukasten optimierter Bausteinelemente
BOB ist der zentrale Baukasten des FIM-Bausteins Datenfelder. Er stellt harmonisierte Baukastenelemente, insbesondere Datenfeldgruppen und Datenfelder, zur Verfügung.
Diese Baukastenelemente können in unterschiedlichsten Datenschemata verwendet werden, unabhängig vom Fachrechtsbezug des einzelnen Schemas. Sie haben größtmöglichen Wiederverwendungswert und basieren zumeist auf Standards oder auf einer hohen Bandbreite der Einsatzmöglichkeit, die im Rahmen der allgemeinen Methodenexpertise über Redaktionen ermittelt wurde.
Die Verwendung der Baukastenelemente aus BOB trägt somit einerseits zur einer harmonischen und nutzerfreundlichen Gestaltung von Formularen und Dokumenten bei und bildet andererseits die Grundlage für medienbruchfreien, fachübergreifenden Datenaustausch.
Bundesredaktion
s. Rolle „Redaktion: Verwaltungsebenenunabhängig“
Verantwortungsbereich: Verwaltungsleistungen mit rechtssetzender Stelle Bund
Codeliste
„Eine Codeliste ist eine Liste von Codes und der Beschreibung ihrer jeweiligen Bedeutung. Die Bedeutung von Codes kann dabei beispielsweise in Form von Namen (Augsburg, Bremen, München, etc.), Begrifflichkeiten (ledig, verheiratet, geschieden, etc.) oder Statusbeschreibungen (Antrag übermittelt, Antrag empfangen, Antrag unvollständig, etc.) vorliegen.“ (Quelle: Handbuch zur Entwicklung XÖV-konformer Standards Version 2.3.1)
Datenfeld
Unter einem (Daten-)Feld wird grundsätzlich die kleinste logische Einheit eines Datensatzes oder eines Formulars zur Datenerfassung verstanden (Stahlknecht, Hasenkamp, 2002).
Im Kontext des FIM-Bausteins Datenfelder bezeichnen Datenfelder die elementaren Bestandteile zur Beschreibung von Stammdatenschemata und stellen einen Typ von Stamminformationen dar. Bei der Definition Datenfeldern werden durch die regulatorisch zuständigen Stellen Name, Definition und ein Identifikationsschlüssel einheitlich vorgegeben. Wertebereiche, Hilfetexte und sonstige Merkmale können auf Vollzugsebene angepasst werden.
Typische Kombinationen von Feldern werden zu Datenfeldgruppen zusammengefasst. Kombinationsmöglichkeiten von Feldern und Feldgruppen werden durch Feldregeln abgebildet. Dabei kann ein Feld bzw. eine Feldgruppe in mehreren Stammdatenschemata verwendet werden. Somit kann ein Feld bzw. die damit erhobenen Daten auch in unterschiedlichen Prozessen bzw. Leistungen verwendet werden.
Datenfeldgruppe
Datenfeldgruppen dienen dazu, Datenfelder zu logisch in Beziehung stehenden Gruppen zusammen zu fassen. Datenfeldgruppen beinhalten folglich Datenfelder und ermöglichen gleichzeitig die strukturierte Darstellung von Datenschemata.
Datentyp
Im FIM-Baustein Datenfelder ist dies der Typ des Datenfelds wie z.B. Text, Zeit, Geldbetrag. Die möglichen Werte finden sich in der XDatenfelder-Spezifikation. (Quelle: XDatenfelder-Spezifikation 3.0.0)
Definition
In den Detailansichten des FIM-Baustein Datenfelder fasst die Definition den Inhalt des Elements aus redaktioneller Sicht zusammen, d.h. aus Sicht der Rollen fachlicher Ersteller/-in, Methodenexperte/-in, Informationsmanager/-in, FIM-Koordinierungsstelle, FIM-Nutzer/-in. (Quelle: XDatenfelder-Spezifikation 3.0.0)
Detaillierungsstufe
Die Detaillierungsstufe den Grad der Detailgenauigkeit eines Prozesses sowie dessen Bezug zur föderalen Ebene. Es gibt drei Haupttypen:
- Stammprozesse: Die abstrakteste Ebene, basierend auf rechtlichen Vorgaben.
- Referenzprozesse: Detaillierter, mit organisatorischen Anpassungen für mehrere Behörden.
- Lokalprozesse: Die detaillierteste Ebene, spezifisch für lokale Behörden und deren IT-Strukturen.
Diese Stufen ermöglichen eine strukturierte Prozessmodellierung je nach Anwendungsfall.
Quelle: Fachkonzept Prozess
Dokumentart
In der Detailansicht eines Dokumentsteckbriefs gibt Dokumentart an, ob es sich um einen Antrag, Anzeige, Bericht, Bescheid oder einen anderen Eintrag aus urn:xoev-de:fim-datenfelder:codeliste:dokumentart handelt. (Quelle: XDatenfelder-Spezifikation 3.0.0)
Dokumentsteckbrief
Im FIM-Baustein Datenfelder beschreiben Dokumentsteckbriefe den Einsatzzweck eines Dokumentes der öffentlichen Verwaltung (z.B. für einen Antrag, Meldung, Bescheid).
Dokumentsteckbriefe sind die Katalogeinträge, welche den Datenfeldkatalog bilden.
Einem Datenschemata ist immer ein Dokumentsteckbrief zugeordnet. Ein Datenschemata beschreibt die Struktur.
Downloads
In den Detailansichten für FIM-Elemente der drei Bausteine finden sich hier herunterladbare Dateien. XDatenfelder-, XZuFi- und XProzess-Dateien sind ursprünglich aus externen Systemen und werden unverändert angeboten, andere Dateien sind das Ergebnis einer FIM-Portal-internen Konvertierung.
Einheitlicher Ansprechpartner
Der Einheitliche Ansprechpartner (EA) ist eine zentrale Servicestelle, die im Rahmen der EU-Verordnung zum Single Digital Gateway (SDG) eingerichtet wurde. Er unterstützt Bürger, Unternehmen und Selbstständige bei Verwaltungs- und Genehmigungsverfahren, insbesondere zur Aufnahme und Ausübung von Dienstleistungen. Ziel ist die Vereinfachung und Digitalisierung dieser Prozesse, oft durch eine einzige Kontaktstelle, die die Kommunikation mit anderen Behörden koordiniert. Dies erleichtert den Zugang zum EU-Binnenmarkt und fördert grenzüberschreitende Verwaltungsprozesse.
Im Kontext eines Leistungs-Stammtexts markiert dieses Merkmal, dass eineLeistung über eine einheitliche Stelle (§ 71a-e Verwaltungsverfahrensgesetz) abgewickelt werden kann. Die einheitliche Stelle (eS) nimmt Anzeigen, Anträge, Willenserklärungen und Unterlagen entgegen und leitet sie unverzüglich an die für die Erbringung der Leistung zuständigen Behörden weiter.
Fehlt ein Eintrag in der Datenpflege des Felds, so ist von einem "nein" auszugehen.
Quelle: SDG Webseite Rheinland-Pfalz, Musterformular Leistungsbeschreibung Version 2.0
Erforderliche Unterlagen
In der Beschreibung einer Leistung sind hier Art und Format der zu erbringenden Nachweise detailliert.
Fachexpert:innen
- Verantwortlich für die fachliche Richtigkeit, die Gültigkeit und Aktualität der FIM-Stamminformationen zu den Leistungen
- Fachliche Unterstützung bei der Erstellung/Modellierung der FIM-Stamminformationen
- Fachliche Prüfung/Freigabe der FIM-Stamminformationen
Feldart
Im FIM-Baustein Datenfelder ist dies die Art des Datenfelds wie z.B. Eingabefeld, statischer Text. Die möglichen Werte finden sich in der XDatenfelder-Spezifikation. (Quelle: XDatenfelder-Spezifikation 3.0.0)
FIM-Dezentral
Alle Tätigkeiten und damit verbundene Strukturen auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene. Entsprechend dem Grundverständnis von FIM liegt dieses dezentrale Tätigkeitsspektrum in der alleinigen Zuständigkeit von Bund und Ländern.
FIM-Föderal
Funktionen zur Sicherstellung der Anwendung der FIM-Methodik, insbesondere Bereithalten der FIM-Infrastruktur und Koordination und Moderation der Zusammenarbeit zwischen Bund und den Ländern im Rahmen des FIM-Redaktionsmodells. FIM-Föderal wird organisatorisch von einer Geschäfts- und Koordinierungsstelle FIM (GK FIM) ausgeübt.
FIM-Inhalte
FIM-Inhalte sind Elemente eines Baukastens, eines Katalogs und einer Bibliothek.
FIM-Leistung
Mit dem Begriff Leistungen wird das Handeln der öffentlichen Verwaltung (unmittelbaren und mittelbaren) sowie jenes der gesetzgebenden und rechtsprechenden Gewalten (Legislative, Judikative) bezeichnet. In Betracht kommen sowohl verwaltungsinterne Leistungen als auch solche mit Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen oder sonstigen Dritten.
FIM-Methodik
Standardisierte Teile von Lokalinformationen wie z. B. Datenfeldgruppen oder Referenzaktivitätengruppen, die zur Erstellung von Stamminformationen genutzt werden. FIM-Elemente können auch direkt für die Erstellung von Lokalinformationen genutzt werden, insbesondere wenn nicht die Bereitstellung einer Stamminformation als Ziel angestrebt wird. Beispielfälle dafür sind die Erstellung von Formularen für individuelle kommunale Leistungen wie z. B. Familienrabattkarten für reduzierte Eintrittspreise in öffentlichen Einrichtungen.
FIM-Stammdatenschemata
siehe FIM-Stamminformationen
FIM-Stamminformationen
FIM-Stamminformationen sind FIM-Stammtexte, FIM-Stammprozesse und FIM-Stammdatenschemata. Sie werden von dem für die Rechtsgrundlage federführenden Ministerium oder einer vergleichbaren Behörde auf Bundes-, Landes- oder kommunaler Ebene ausschließlich auf Basis der Handlungsgrundlagen erstellt. Sie bilden die Grundlage, die i.d.R. von der nächsten Ebene konkretisiert werden muss. Hat die für den Vollzug zuständige Behörde die letzte Detaillierung vorgenommen, bezeichnet man das Ergebnis als Lokalinformationen.
FIM-Stammprozesse
siehe FIM-Stamminformationen
FIM-Stammtexte
siehe FIM-Stamminformationen
Föderales Informationsmanagement (FIM)
FIM liefert nach dem Baukastenprinzip standardisierte Informationen für Verwaltungsleistungen (z. B. Antrags- und Anzeigeverfahren). Für Behörden auf allen Verwaltungsebenen sind diese Informationen direkt nutzbar. Der Vorteil: Die mühsame Erhebung dieser Informationen entfällt. Zudem können die einzelnen Behörden sicher sein, dass die Informationen korrekt sind und juristisch geprüft wurden. Ein Redaktionssystem sorgt dafür, dass die Informationen immer auf dem aktuellsten Stand sind.
Formular
In der Beschreibung einer Leistung werden hier die Formulare genannt, die nötig sind, um die Leistung in Anspruch zu nehmen.
Frist
In der Beschreibung einer Leistung sind hier die Fristen, die Antragstellende einhalten oder beachten müssen, um die Leistung in Anspruch nehmen zu können, detailliert.
Gebiet
„Gebiet repräsentiert eine räumlich (meist) zusammenhängende Fläche oder ein Areal. Für Zuständigkeitsfinder spielen insbesondere verwaltungspolitsche Gebiete eine Rolle. Zuständigkeiten werden für Gebiete definiert.“ (Quelle: Spezifikation XZuFi 2.2.0 vom 07.06.2019)
Das PVOG-Sammlerdienstkonzept fordert einen 12stelligen Schlüssel auf Basis der verwaltungspolitischen Kodierung von DESTATIS, bei dem fehlende Stellen rechtsbündig durch Nullen aufgefüllt werden (z.B. 095750000000 für die Kreisebene). (Quelle: PVOG – Konzept Sammlerdienst - XZUFI 2.2.0 - Version 4.6.10)
Geschäfts- und Koordinierungsstelle FIM (GK FIM)
Der fachlichen Weisung des Vorsitzes der Fachgruppe FIM unterliegendes Gremium, das die strategischen und Grundsatzfragen bearbeitet sowie die Qualitätssicherung der Bibliotheken, den Betrieb, die Entwicklung und die Pflege der Baukästen und Kataloge einschließlich der übrigen Inhalte von FIM im Kontext von FIM-Föderal verantwortet. Die Mitglieder der GK FIM sind die 3 Bausteinbetreiber (Leistungen, Prozesse, Datenfelder) sowie der FIM-Querschnitt (FITKO).
Gültig ab/Gültig bis
In den Detailansichten des FIM-Baustein Datenfelder: Sofern es eine Beschränkung der Gültigkeit gibt, ist der Gültigkeitszeitraum zu erfassen. Mit diesem Metadatum wird der Beginn bzw. das Ende der Gültigkeit erfasst. (Quelle: XDatenfelder-Spezifikation 3.0.0)
Handlungsform
Ein Merkmal bei der Beschreibung einer Prozessklasse. Ermöglicht es z. B. aus Sicht des Verwaltungsrechts, die jeweilige Handlungsform, die der Verwaltung zur Umsetzung des verfolgten operativen Ziels zur Verfügung steht, anzugeben. Die Handlungsform gibt den Rahmen für den Verwaltungsablauf vor und kann durch die Angabe der entsprechenden Verfahrensart untersetzt werden.
Quelle: XRepository
Handlungsgrundlage
Es gibt unterschiedliche Handlungsgrundlagen, die für die Erstellung von FIM-Informationen relevant sein können wie z. B. Gesetze, Rechtsverordnungen, Verwaltungsvorschriften, Beschlüsse oder Normen/Standards. Eine Übersicht der Arten liefert die Codeliste Handlungsgrundlagenart, die Sie auf www.xRepository.de finden.
Herausgeber
„Ein Herausgeber ist verantwortlich für die Herausgabe von Inhalten. Dies beinhaltet die Erstellung, Ergänzung oder Zusammenstellung von Daten. Der Herausgeber kann - muss aber nicht - der Urheber der Inhalte sein.“ (Quelle: Spezifikation XZuFi 2.2.0 vom 07.06.2019)
Das PVOG-Sammlerdienstkonzept impliziert, dass zur Identifikation des Herausgebers optimaler Weise die 115-Teilnehmernummer verwendet werden soll. (Quelle: PVOG – Konzept Sammlerdienst - XZUFI 2.2.0 - Version 4.6.10)
Hilfetext
In der Detailansicht eines Dokumentsteckbriefs oder Datenschemas der Hilfetext für dieses Element. (Quelle: XDatenfelder-Spezifikation 3.0.0)
Hinweise und Besonderheiten
In der Beschreibung einer Leistung können hier Hinweise im Zusammenhang mit der Leistung gegeben werden. Dies kann zusätzliche Informationen, die in anderen Modulen nicht erwähnt wurden, umfassen, so zum Beispiel Folgen, wenn im Antrag falsche Angaben gemacht werden.
Information über und Benachrichtigung zu Veränderungen in den FIM-Repositorys
Über neue, veränderte und gelöschte Verwaltungsleistungen wird über das FIM-Portal informiert (reaktiv mit Hilfe von abonierbaren RSS-Feeds). Plant ein Vorhaben die Beschreibung einer Verwaltungsleistung, werden alle Teilnehmer benachrichtigt. Die Benachrichtigung verhindert Doppelarbeiten und Redundanzen.
Informationsmanager:in
Koordinierung der Arbeiten im Rahmen der FIM-Stamminformationsmodellierung mit den Fachbereichen:
- Kommunikationsschnittstelle zwischen Fachexpert:innen aus den Fachressorts und der Redaktion/FIM-Methodenexpert:innen
- Unterstützung des FIM-Redaktionsprozesses und Zuordnung von Änderungs- und Erweiterungsbedarfen entsprechend des Zuständigkeitsbereichs
Inhalt
In den Detailansichten eines Datenfelds dient diese Angabe dazu, den Inhalt eines Formularfeldes zu spezifizieren, d.h. ein vordefinierter (Default-)Wert für ein Textfeld. (Quelle: XDatenfelder-Spezifikation 3.0.0)
Katalog
Der Katalog ist ein thematisch strukturiertes Verzeichnis, das redaktionell gepflegt wird. Die Katalogeinträge sind mit Metadaten hinterlegt, die die Bibliotheksinhalte eindeutig strukturieren. Die Einträge im Leistungskatalog heißen Leistungssteckbriefe, die Einträge im Prozesskatalog heißen Prozessklassen und die Einträge im Datenfeldkatalog heißen Dokumentsteckbriefe.
Klassifizierung
Ein Schlüssel aus der XZuFi-Spezifikation. Die Klassifizierung dient der Zuordnung von eigenen/benutzerdefinierten Codes für die Klassifizierung der Leistung. Dies sind Codelisten, welche nicht in XZuFi selbst definiert oder referenziert werden und auch nicht durch Leistungskategorien abgebildet werden. Beispiel: KGSt-Katalog
Kosten
In der Beschreibung einer Leistung sind hier die Gebühren oder andere Kosten detailliert, die Antragstellende tragen müssen.
Kurztext
In der Beschreibung einer Leistung können hier Informationen für telefonische Auskünfte detailliert werden. Dieser Kurztext wird nicht in Verwaltungsportalen veröffentlicht und dient nur den Hotline-Mitarbeitenden.
Lagen Portalverbund
Die Unterarbeitsgruppe Lagen (UAG Lagen) der KG Portalverbund hat mit dem Portalverbund-Lagenmodell (PV-Lagenmodell) ein einheitliches Modell für Lebens- und Geschäftslagen geschaffen, dass zur Harmonisierung der Navigations- und Such-Strukturen der Verwaltungsportale in Deutschland verwendet werden kann.
Übersichtlichkeit und Nutzerfreundlichkeit werden für Nutzerinnen und Nutzer des Portalverbundes erhöht, Verwaltungsleistungen können leichter gefunden werden, der Wiedererkennungswert steigt unabhängig vom konkreten Verwaltungsportal, das genutzt wird.
Die zugehörige Codeliste findet sich im XRepository.
Leistung
siehe FIM-Leistung
Leistungen der Länder und Kommunen
Neben den auf Bundesrecht beruhenden Verwaltungsleistungen werden auch die auf Landes- und kommunalem Satzungsrecht beruhenden Verwaltungsleistungen in FIM beschrieben und zur Nachnutzung in öffentlich zugänglichen Verzeichnissen (Repositorys) veröffentlicht bzw. ausgetauscht.
Leistungen im gemeinsamen Vollzug
Eine Leistung im gemeinsamen Vollzug ist eine Leistung, bei der mindestens zwei für den Vollzug verantwortliche Behörden einer organisatorischen Einheit (innerhalb oder außerhalb der öffentlichen Verwaltung) die Zuständigkeit für den Vollzug übertragen. Dies beinhaltet auch den Fall, dass eine der verantwortlichen Behörden die Zuständigkeit übernehmen kann.
Beispiel: Bei Leistungen der Jobcentern entscheiden sich viele Länder/Kommunen die Erbringung der Leistung der Bundesagentur für Arbeit zu übertragen. Es können sich Kommunen aber auch dafür entscheiden, diese Leistungen in kommunalen Jobcentern selbst anzubieten.
Der Leistungsnehmer kann nicht entscheiden, bei wem er die Leistung in Anspruch nimmt – dies hängt vom Gebiet ab.
Leistungsadressat
Angabe des Adressats einer Leistung. Diese Gruppen können die Leistung in Anspruch nehmen. Zum Beispiel Bürger oder Unternehmen. Quelle: XZuFi2.3-Spezifikation und Codeliste im XRepository
Leistungsbeschreibungen
siehe Lokalinformationen
Leistungsbezeichnung I
Bezeichnung der Leistung gemäß FIM-Systematik (Leistungsgruppierung/Leistungskennung/Verrichtungskennung/Verrichtungsdetail).
Leistungsbezeichnung II
Bürgerorientierte Leistungsbezeichnung.
Leistungsgruppierung
Die Leistungsgruppierung erfüllt eine Systematisierungsfunktion innerhalb des Leistungskatalogs und ist aus der vorgegebenen Liste von Gruppierungen auszuwählen: https://www.fimportal.de → Kataloge → Katalog Download Leistungen → Interner Bereich → Downloads im csv-Format Leistungsobjekte LeiKa-Schluessel Bezeichnung.csv
Leistungskatalog (LeiKa)
Mit dem Leistungskatalog (siehe auch Katalog) wird in Deutschland erstmalig ein einheitliches und umfassendes Verzeichnis der Verwaltungsleistungen des Bundes, der Länder und Kommunen aufgebaut. Ziel ist es, eine zentrale Informationsbasis in Form eines Stammtext-Managements zur Verfügung zu stellen, die von allen Verwaltungsbereichen anwendungs- und vorhabenübergreifend für alle Informations- und Kommunikationskanäle genutzt wird.
Leistungskennung
Die Leistungskennung stellt den Regelungsgegenstand einer Leistung dar und ist individuell zu benennen.