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Stakeholdermanagement

Dem Thema Stakeholdermanagement kommt in jedem Standardisierungsprojekt hohe Bedeutung zu. Warum?

Jeder neue Föderale IT-Standard soll eine möglichst hohe Akzeptanz erfahren. Dementsprechend müssen diejenigen Personen oder Gruppen frühzeitig einbezogen werden, die ein allgemeines Interesse an den Projektergebnissen haben oder als zukünftige Nutzer direkt betroffen sind. Auf diese Weise können sie den Entstehungsprozess schon frühzeitig begleiten.

Vorgehensweise

Bereits die Auswahl der "richtigen" Stakeholder ist entscheidend. Im Rahmen des Stakeholdermanagements werden daher die wichtigsten Interessengruppen sowie deren konkrete Kontaktpersonen identifiziert und anschließend nach Einfluss und Interesse kategorisiert.

Erklärtext für Infografik

Die Matrix ordnet Stakeholder nach Interesse (vertikal) und Einfluss (horizontal):

  • Informieren (hohes Interesse, niedriger Einfluss): Zum Beispiel Informationsportale und Newsletter
  • Einbinden (hohes Interesse, hoher Einfluss): Zum Beispiel Workshops und regelmäßige Abstimmungen
  • Zufriedenstellen (niedriges Interesse, hoher Einfluss): Zum Beispiel Entscheider:innen, die auf Effizienz achten
  • Beobachten (niedriges Interesse, niedriger Einfluss): Zum Beispiel sporadische Status-Updates

Besonderer Wert sollte auf eine breite Abdeckung der vom Föderalen IT-Standard betroffenen Stakeholder und Interessengruppen gelegt werden. Ziel ist es, Feedback aus unterschiedlichen Blickwinkeln für den gesamten Lebenszyklus einzuholen – beginnend bei der Projektplanung über die Umsetzung bis zur Dokumentation.

Das Feedback der Stakeholder wird gesammelt, ausgewertet und in der Weiterentwicklung berücksichtigt. Auch im Projektverlauf können, sofern sinnvoll, weitere Stakeholdergruppen identifiziert werden, um deren Feedback einzuholen und in die Entwicklung einfließen zu lassen.

Weiterführende Informationen

Die nachfolgenden Links enthalten weiterführende Informationen zum Thema Stakeholdermanagement. Sie sind lediglich als Beispiele zu verstehen.