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Standardisierung XBezahldienste

Der Standardisierungsprozess wurde mit der 42. Sitzung des IT-Planungsrats abgeschlossen. Mit Beschluss 2023/51 ist die Schnittstelle zum offiziellen Standard der öffentlichen Verwaltung ernannt worden. Die Frist zur Umsetzung ist für alle Anbieter und Nachnutzer von bezahlpflichtigen EfA-Leistungen im OZG-Kontext auf den 1. Januar 2026 gesetzt worden.

Schritte zum Standard

Schritte zum Standard

IT-Planungsratbeschlüsse

IT-Standard XBezahldienste

IT-Planungsrat | 10.11.2022 | 39. Sitzung | Beschluss 2022/33

Der IT-Planungsrat stimmt dem dokumentierten Bedarf an einer standardisierten Schnittstelle (XBezahldienste) zwischen Bezahldiensten und Online-Diensten (insb. im OZG-Kontext) zu und nimmt diesen Bedarf in die Standardisierungsagenda auf.

Der IT-Planungsrat beauftragt die FITKO, die weiteren Prozessschritte der Standardisierungsagenda mit dem Projekt „Standardschnittstelle Bezahldienste" abzustimmen.

Die für das Projekt erforderlichen Finanzmittel werden für das Jahr 2023 über Restmittel finanziert.


XBezahldienste

IT-Planungsrat | 03.11.2023 | 42. Sitzung | Beschluss 2023/51

Der IT-Planungsrat beschließt „XBezahldienste" als Standard für Online-Zahlverfahren im Bereich der öffentlichen Verwaltung.

Der IT-Planungsrat beschließt das vorgelegte Betriebskonzept XBezahldienste und beauftragt die FITKO den zukünftigen Betrieb durch die KoSIT zu initiieren, sodass der Transitionsprozess von der Umsetzungsphase in den Regelbetrieb bis Ende 2024 erfolgen kann. Bund und Länder werden zur aktiven Teilnahme in den Gremien des Regelbetriebs aufgerufen.

Die Frist zur Umsetzung dieses Beschlusses (gem. § 2 Abs. 2 Satz 2 des IT-Staatsvertrags) wird für alle Anbieter und Nachnutzer von bezahlpflichtigen EfA-Leistungen im OZG-Kontext auf den 01.01.2026 festgesetzt.

Projektverlauf

Projektverlauf Standardschnittstelle Bezahldienste

Phase 1: AP7 „Länderübergreifende Vorgaben Bezahldienste"

Die Projektgruppe AP7 „Länderübergreifende Vorgaben Bezahldienste" bildete sich zunächst und leitete die konzeptionelle Phase zur Entwicklung der Standardschnittstelle ein. Als Grundlage diente die Landkarte der Kommunikationsbeziehungen des Portalverbunds. Nicht Gegenstand dieser Phase waren ein zentrales Verzeichnis für Bezahldienste, eine Referenzimplementierung für Online-Dienste oder die kryptographische Absicherung der Kommunikation.

Die Arbeitsgruppe erarbeitete, wie die verbreiteten Bezahldienste (ePayBL, ePay21, pmPayment, Hessen SAP Payment, ePayServiceBayern) für EfA-Online-Dienste nutzbar gemacht werden können. In Zusammenarbeit mit den Bezahldienstexperten wurde eine moderne REST-Schnittstelle auf Basis des OpenAPI-3-Standards entworfen.

Phase 2: Pilotierung Standardschnittstelle Bezahldienste

Die konzeptionelle Arbeit mündete in der Schnittstellenspezifikation v0.0.9. In der anschließenden Pilotierungsphase wurde die Spezifikation mit den beteiligten Bezahldiensten sowie EfA-Diensten erprobt. Die Pilotierung wurde planmäßig bis Ende 2022 abgeschlossen, gefolgt von der Veröffentlichung der Version 1.0.

Phase 3: Folgeprojekt XBezahldienste

Auf Basis der Pilotierungsergebnisse wurde das Folgeprojekt aufgesetzt. Die Ziele umfassten die flächendeckende Nutzbarkeit der Schnittstelle für Sofortzahlmethoden, die Konzeption weiterer Anwendungsfälle, den Ausbau der Interoperabilität mit OZG-Föderalstandards sowie den Aufbau einer Betriebsorganisation.

Die Projektorganisation des Folgeprojekts:

Projektstruktur

Das Folgeprojekt wurde im März 2024 erfolgreich abgeschlossen, gefolgt vom Übergang in den Regelbetrieb durch die KoSIT.